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Sydney

Ab nach Australien

Sydney ist nicht nur Australiens größte Stadt, sondern auch die älteste. Zahlreiche Strände Sydneys liegen auf herrlichen Landzungen aus Sandstein. Besonders sehenswert ist auf jeden Fall der Sydney Harbour. Von dort aus kann man auch Fahrten mit der Fähre machen und etwas abgelegene Strände besuchen oder beispielsweise einen Blick auf die weltbekannte Oper vom Wasser aus erhaschen. Eigentlich direkt neben der Oper befindet sich eine weitere große Attraktion von Sydney: die Harbour Bridge.

Sydney ist außerdem bekannt als sehr multikulturelle Stadt mit einem berauschenden Nachtleben. In Sydney findet man eine Menge ausgesprochen hipper Bars. Aber auch die ein oder andere Arbeiterkneipe. Sydney war einst die Heimat von britischen und irischen Häftlingen. Die Stadt wurde 1788 als europäische Siedlung von Kapitän Arthur Phillip gegründet. Die Ureinwohner aus der Region um Sydney wurden damals von den europäischen Siedlern vertrieben oder getötet. In den 1850er Jahren sorgte der Goldrausch dafür, dass sich die Bevölkerung von Sydney annähernd verdoppelte. Nach dem zweiten Weltkrieg kamen dann noch zahlreiche Einwanderer aus Großbritannien, Irland und vor allem aus dem Mittelmeerraum nach Sydney. Im Jahr 2000 rückte Sydney als Veranstalter der Olympischen Spiele ins internationale Rampenlicht. Heute leben in Sydney etwas mehr als vier Millionen Menschen. 2005 war Sydney noch einmal in den weltweiten Schlagzeilen als Rassenkonflikte in großen Straßenschlachten gipfelten.

Die Stadt wird durch den Hafen in Nordstadt und Südstadt geteilt. Durch die Harbour Bridge und den Harbour Tunnel werden beide Ufer der Stadt miteinander verbunden. Westlich vom Zentrum befindet sich der Stadtteil Darling Harbour, östlich die Stadtteile Darlinghurst, Paddington und Kings Cross. Nur drei Kilometer entfernt befinden sich die beiden berühmten Strandvororte Bondi und Coogee. Der Flughafen von Sydney liegt zehn Kilometer außerhalb der Stadt. Westlich von der Innenstadt befinden sich vor allem die schickeren Wohnviertel.

Wer nicht nur zum Feiern nach Sydney kommt, sondern sich auch eine Menge Sehenswürdigkeiten ansehen möchte, der hat Glück. In Sydney gibt es viel zu sehen und das Meiste ist auch noch kostenlos. Die meisten Museen in Sydney sind auch für Behinderte zugänglich. Ein absolutes Muss ist natürlich ein Besuch des bekannten Opernhauses mit der eigentümlichen Architektur. Der Architekt Utzon ließ sich angeblich von Maya-Tempeln, Palmwedeln, Schnecken und sogar Orangenscheiben inspirieren. Die Oper ist 67 Meter hoch und besteht aus circa einer Millionen schwedischen Fliesen. Die Harbour Bridge wurde 1932 gebaut. Man kann sie zu Fuß natürlich kostenlos überqueren. Für wenige Dollars kann man auch ein Look-Out-Point auf dem süd-östlichen Pfeiler erklimmen und einen Blick hinunter erhaschen. Besonders sehenswert sind auch die Royal Botanic Gardens. Sie liegen direkt an der Oper und am Meer. Dort kann man oben in den Bäumen eine wirklich riesige Fledermaus-Kolonie bewundern. Sie macht sich an der Vegetation zu schaffen. Aus diesem Grund versucht man schon seit Jahren, sie zu vertreiben - allerdings erfolglos. Von den botanischen Gärten aus kommt man auch direkt zur Art Gallery of New South Wales. Der Eintritt ist kostenlos und es gibt eine erstklassige Dauerausstellung mit australischer Kunst aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Auf keinen Fall auslassen sollte man auch den Sydney Tower. Er befindet sich mitten in der Innenstadt. Vom Turm aus erhält man einen Blick übe die ganze Stadt. Man kann die Aussichtsplattform mit dem Fahrstuhl erreichen. Wer noch den besonderen Kick möchte, der kann auch noch höher und am Turm von außen herumklettern.

Wer sich längere Zeit in Sydney aufhält, für den könnte sich auch eine Fahrt nach Manly lohnen. Vom Hafen aus kommt man mit der Fähre für sehr wenig Geld dort hin. Manly befindet sich auf einer schmalen Landenge und ist geprägt von den vielen Surfern, die dort den Tag verbringen. Das kleine Stadtzentrum von Manly ist sehr nett und die Strände sind schön.


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